Psychotherapie bedeutet wörtlich übersetzt die Behandlung der Seele beziehungsweise die Behandlung von seelischen Problemen.


Die Psychotherapie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Hierzu zählen psychische Störungen wie Ängste, Depressionen, Essstörungen, Zwänge, Abhängigkeitserkrankungen, Persönlichkeitsstörungen wie auch Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Die Psychotherapie wird ebenfalls bei psychosomatischen Störungen angewendet, häufig begleitend zu medizinischen Maßnahmen oder bei organischen Störungen.


Grundlegend für die Definition von psychischen Erkrankungen ist die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD 10). Ein weltweit anerkanntes Diagnoseklassifikationssystem der Medizin.


Bei anderen psychischen Problemen, zum Beispiel bei Lebens- und Sinnkrisen, Beziehungs- und Kontaktproblemen, persönlichen Problemen, Burn-Out, Erziehungsproblemen, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Mobbing etc. – liegen in diesem Sinn nach der o.g. Definition keine Störungen mit Krankheitswert vor.


Beratungs- und Therapieangebote in einem solchen Sinne gelten laut Gesetz daher nicht als Psychotherapie, auch wenn häufig inhaltlich und methodisch Übereinstimmungen bestehen. Aus diesem Grund halte ich zur Behandlung solcher und anverwandter Themen auch ein Beratungsangebot vor (siehe Beratung).


Als Heilpraktikerin für Psychotherapie bin ich befugt, nach dem Heilpraktiker Gesetz die Heilkunde im Rahmen der Psychotherapie auszuüben. Die Abrechnung erfolgt hierbei nicht von der gesetzlichen Krankenkasse, sondern privat. Die Leistungen können über manche Zusatzversicherungen abgerechnet und steuerlich geltend gemacht werden. Dies hat für den Klienten / die Klientin auch einige Vorteile (siehe Abrechnungsverfahren). Eine Ausnahme bildet hier die Übergangstherapie, bei der bis zu 12 Therapiesitzungen übernommen werden können (siehe Übergangstherapie).


Des Weiteren bin ich nicht an die von der gesetzlichen Krankenkasse vorgeschriebenen Therapiemethoden gebunden. Dies gibt mir die Möglichkeit, andere effektive psychotherapeutische Methoden anzuwenden (wie z.B. die Gestalttherapie, die Integrative Therapie, die Hypnosetherapie, die Suchttherapie, etc.).


Von den gesetzlichen Krankenkassen sind in der Regel nur drei Verfahren anerkannt. Dies sind die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die analytische Psychotherapie. Sie werden von Psychologischen Psychotherapeuten, Ärzten oder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten ausgeübt. Häufig kommt es hier vor einer Behandlung zu langen Wartezeiten.


Scheuen Sie sich nicht, meine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie Unterstützung bei seelischen Problemen benötigen. Ich unterstütze Sie gerne, wieder in ihr seelisches Gleichgewicht zurück zu finden.